Demut

30.11.2025

Letzte Woche habe ich etwas über Demut gelernt – nicht in einem spirituellen Retreat oder durch Weisheiten von Lehrern oder aus Büchern, sondern ganz banal über meinen Körper.

 

Laut Definition bedeutet Demut:

 

„Die Haltung der Bescheidenheit und des Respekts, bei der man die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt und die Stärken anderer anerkennt.“

 

Oder, etwas anders ausgedrück und mehr auf sich selbst bezogen:

 

„Die Fähigkeit, die eigene Begrenztheit anzunehmen, ohne den Wert darin zu verlieren.“

 

Und genau das war’s.
Für einen Moment dachte ich, mein Körper würde mir sagen: „Game over.“
Stattdessen sagte er: „Atme. Ich bin noch da.“

 

Alles gut. Kein Drama. Nur eine liebevolle Erinnerung daran, dass Gesundheit nichts Selbstverständliches ist.

 

Demut heißt also nicht, sich kleinzumachen oder unterzuordnen.
Es heißt, ehrlich zu sehen, was ist – die eigenen Grenzen zu akzeptieren, offen für Neues zu bleiben und dankbar zu sein für das, was trägt.

 

Ich bin also demütig - und dankbar.
Für diesen Körper, der mich trägt, repariert, überrascht und manchmal auch einfach nur kurz erschreckt, um mich wachzurütteln. 😅


Ich bin demütig gegenüber den Grenzen meines Körpers, die ihn nicht weniger wertvoll machen.

Auch wenn er mir dieses Jahr viele Grenzen aufgezeigt hat. So what….ich werde ja auch älter. 

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